EWiR 2008, 241

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0177-9303 EWiR - Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht, Kurzkommentare EWiR 2008 § 779 BGB
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Vergleich Formbedürftigkeit Heilung Verbraucherkreditvertrag Wirtschaftsrecht Bank- und Kreditsicherungsrecht BGB §§ 779, 494; VerbrKrG § 4 Abs. 1, § 6 Abs. 2 Satz 1Kein Entfallen der Kausalität einer Haustürsituation für Vertragsabschluss allein mit Ablauf einer bestimmten Frist BGB§ 779 BGB§ 494 VerbrKrG§ 4 VerbrKrG§ 6 BGH, Urt. v. 18.12.2007 – XI ZR 76/06 (OLG Hamburg), ZIP 2008, 357 = MDR 2008, 399 = WM 2008, 292BGHUrt.18.12.2007XI ZR 76/06ZIP 2008, 357MDR 2008, 399WM 2008, 292OLG Hamburg

Leitsätze der Verfasser:

1. Für die nach § 779 BGB angeordnete Nichtigkeitsfolge kommt es nicht darauf an, ob die Parteien bei Abschluss des Vergleichs über die Haftung eines Treugebers von einer direkten Darlehensverpflichtung oder von einer mittelbaren persönlichen Haftung des Treugebers ausgegangen sind, wenn übereinstimmender Beweggrund für den Vergleichsschluss gewesen ist, eine neue Darlehensverbindlichkeit zu begründen.
2. Für eine Heilung nach § 6 Abs. 2 Satz 1 VerbrKrG (§ 494 Abs. 2 Satz 1 BGB) genügt es, dass die bereits an eine Fondsgesellschaft geflossene Darlehensvaluta durch diese weitergenutzt wird, sofern der Darlehensnehmer durch das Belassen der Darlehensvaluta von seiner Einlageverpflichtung aus dem Fondseintritt befreit wird.
Volker Lang, Dr. iur., Rechtsanwalt und Sebastian Fuhrmann, Rechtsreferendar – (beide) Balzer Kühne Lang, Rechtsanwälte Partnerschaft, Bonn

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