EWiR 2010, 131

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0177-9303 EWiR - Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht, Kurzkommentare EWiR 2010 § 34a WpHG a. F.
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Getrennte Vermögensverwahrung Warnpflicht Schutzwirkung Schutzgesetz Wirtschaftsrecht Bank- und Kreditsicherungsrecht WpHG a. F. § 34a Abs. 1; BGB § 823 Abs. 2, § 830Keine Haftung der kontoführenden Bank bei Verstoß eines Wertpapierhandelsunternehmens gegen das WpHG (hier: Führen eines Omnibus-Kontos – „Phoenix“) WpHG a. F.§ 34a BGB§ 823 BGB§ 830 OLG Frankfurt/M., Urt. v. 17.06.2009 – 23 U 34/08 (nicht rechtskräftig, Az. des Az. des BGH VI ZR 212/09; LG Frankfurt/M.), ZIP 2009, 1413 = BKR 2009, 388OLG Frankfurt/M.Urt.17.6.200923 U 34/08nicht rechtskräftigZIP 2009, 1413BKR 2009, 388LG Frankfurt/M.Az. des BGHVI ZR 212/09

Leitsätze des Gerichts:

1. Die Kunden eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens, das zur Führung von Konten nicht berechtigt ist, können das zur Kontoführung eingeschaltete Kreditinstitut nicht allein aufgrund der Tatsache, dass die dort eingezahlten Gelder entgegen § 34a WpHG statt auf Einzelkonten auf einem sog. Omnibuskonto des Wertpapierdienstleistungsunternehmens verwahrt wurden, auf Schadensersatz in Anspruch nehmen.
2. § 34a WpHG, der kein Schutzgesetz i. S. d. § 823 Abs. 2 BGB darstellt, regelt ausschließlich die Pflichten eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens, das zur Kontoführung nicht berechtigt ist.
Markus Lange, Dr. iur., Rechtsanwalt und Partner – KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Frankfurt/M.

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