EWiR 2017, 727

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0177-9303 EWiR - Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht, Kurzkommentare EWiR 2017 WirtschaftsrechtInsolvenz- und SanierungsrechtInsO § 32 Abs. 1; BGB § 727 Abs. 1; GBO §§ 22, 29, 38Zur Verfügungsbefugnis über im Grundbuch eingetragene Rechte einer GbR bei Tod eines Gesellschafters, Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens und vereinbarter Nachfolgeklausel InsO§ 32 BGB§ 727 GBO§ 22 GBO§ 29 GBO§ 38 BGH, Beschl. v. 13.07.2017 – V ZB 136/16 (OLG Dresden), ZIP 2017, 2109 = DB 2017, 2535 = NZG 2017, 1257 = WM 2017, 2071 = ZInsO 2017, 2385BGHBeschl.13.7.2017V ZB 136/16ZIP 2017, 2109DB 2017, 2535NZG 2017, 1257WM 2017, 2071ZInsO 2017, 2385OLG Dresden

Leitsätze des Gerichts:

1. Wird eine GbR nach § 727 Abs. 1 BGB mangels abweichender Vereinbarung durch den Tod eines Gesellschafters aufgelöst, geht mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über dessen Nachlass die Befugnis, über im Grundbuch eingetragene Rechte der GbR zu verfügen, von dem Erben auf den Insolvenzverwalter über. In das Grundbuch ist ein Insolvenzvermerk einzutragen.
2. Enthält der Gesellschaftsvertrag eine Regelung, wonach die Gesellschaft im Fall des Todes eines Gesellschafters nicht aufgelöst, sondern mit dessen Erben fortgesetzt wird (sog. Nachfolgeklausel), wird durch die Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens die Verfügungsbefugnis des Erben über im Grundbuch eingetragene Rechte der GbR nicht eingeschränkt.
3. … 4. …
Helmut Zipperer, Dr. iur., Richter am AG, Mannheim

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