EWiR 2019, 673

Otto Schmidt Rechtsverlag KG Otto Schmidt Rechtsverlag KG 0177-9303 EWiR - Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht, Kurzkommentare EWiR 2019 WirtschaftsrechtWettbewerbs- und KartellrechtEuGRC Art. 50; EG Art. 82 (= AEUV Art. 102); VO (EG) Nr. 1/2003 Art. 3 Abs. 1Kein Verstoß gegen Grundsatz „ne bis in idem“ durch Verhängung von Geldbußen nach unionsrechtlichen und nationalen Wettbewerbsregeln EuGRCArt. 50 EGArt. 82 AEUVArt. 102 VO (EG) Nr. 1/2003Art. 3 EuGH, Urt. v. 03.04.2019 – Rs C-617/17 (Sąd Najwyższy (Oberstes Gericht, Polen)), BB 2019, 1042EuGHUrt.3.4.2019Rs C-617/17BB 2019, 1042Sąd Najwyższy (Oberstes Gericht, Polen)

Urteilsausspruch (Verfahrenssprache: Polnisch):

Der in Art. 50 EuGRC niedergelegte Grundsatz ne bis in idem ist dahin auszulegen, dass er eine nationale Wettbewerbsbehörde nicht daran hindert, gegen ein Unternehmen im Rahmen ein und derselben Entscheidung eine Geldbuße wegen Verstoßes gegen das nationale Wettbewerbsrecht und eine Geldbuße wegen Verstoßes gegen Art. 82 EG zu verhängen. In einem solchen Fall hat sich die nationale Wettbewerbsbehörde jedoch zu vergewissern, dass die Geldbußen insgesamt der Art des Verstoßes angemessen sind.
Philipp Engelhoven, Dr. iur., Rechtsanwalt und Partner und Felix Kremhart, Wissenschaftlicher Mitarbeiter – Esche Schümann Commichau, Hamburg

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