EWiR 2019, 587

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG, Köln 0177-9303 EWiR - Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht, Kurzkommentare EWiR 2019 WirtschaftsrechtGesellschafts- und KapitalmarktrechtAktG § 20 Abs. 7, §§ 108, 121 Abs. 6Anfechtbarkeit (nicht: Nichtigkeit) eines Beschlusses über die Bestellung von Aufsichtsratsmitgliedern bei Verletzung von Mitteilungspflichten AktG§ 20 AktG§ 108 AktG§ 121 OLG Frankfurt/M., Urt. v. 02.05.2019 – 22 U 61/17 (nicht rechtskräftig; LG Darmstadt dazu EWiR 2017, 461 (Redeke)), ZIP 2019, 1168 = BB 2019, 1089 = DB 2019, 1556OLG Frankfurt/M.Urt.2.5.201922 U 61/17nicht rechtskräftigZIP 2019, 1168BB 2019, 1089DB 2019, 1556LG Darmstadtdazu EWiR 2017, 461 (Redeke)

Leitsätze des Verfassers:

1. Ein Hauptversammlungsbeschluss über die Bestellung von Aufsichtsratsmitgliedern unter Mitwirkung von nach § 20 Abs. 7 AktG nicht stimmberechtigten Aktionären ist zwar anfechtbar, nicht aber nichtig. Dies gilt selbst dann, wenn die Aktionärsrechte aller Aktionäre nicht bestehen.
2. Das Vollversammlungsprivileg (§ 121 Abs. 6 AktG) erfordert keinen Verzichtsbeschluss und gilt kraft Gesetzes auch, wenn aufgrund von § 20 Abs. 7 AktG kein Aktionär Widerspruch einlegen kann.
3. Aufsichtsratsmitglieder, die einer Aufsichtsratssitzung telefonisch zugeschaltet sind, sind als teilnehmend zu behandeln.
Thomas Kerstan, Dr. iur., LL.M. (Cambridge), Rechtsanwalt – Linklaters LLP, Düsseldorf

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