EWiR 2017, 463

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0177-9303 EWiR - Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht, Kurzkommentare EWiR 2017 WirtschaftsrechtVertrags- und HaftungsrechtStGB §§ 13, 263, 266Täuschung von Anlegern in „blind pools“ durch Unterlassung der Aufklärung über Veränderung vermögensrelevanter Umstände StGB§ 13 StGB§ 263 StGB§ 266 BGH, Beschl. v. 08.03.2017 – 1 StR 466/16 (LG Würzburg), ZIP 2017, 1164 = BB 2017, 1489 = NJW 2017, 2052 = NZG 2017, 796 = WM 2017, 1047 +BGHBeschl.8.3.20171 StR 466/16ZIP 2017, 1164BB 2017, 1489NJW 2017, 2052NZG 2017, 796WM 2017, 1047LG Würzburg

Leitsatz des Gerichts:

Vorangegangenes gefährliches Tun (Ingerenz) kann eine Aufklärungspflicht nicht nur bei Vorverhalten mit objektivem Täuschungscharakter begründen. Werden durch das Vorverhalten diejenigen vermögensrelevanten Umstände verändert, deren Fortbestehen Grundlage weiterer Vermögensverfügungen des Getäuschten ist, kann dies ebenfalls eine Aufklärungspflicht begründen, die bei Nichterfüllung zu einer Täuschung durch Unterlassen führt.
Stefan Frisch, Rechtsanwalt, Mühlheim/M.

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