EWiR 2016, 439

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0177-9303 EWiR - Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht, Kurzkommentare EWiR 2016 WirtschaftsrechtInsolvenz- und Sanierungsrecht UStG § 17 Abs. 2; InsO § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2, § 55 Abs. 4Zur (zweifachen) Berichtigung der Umsatzsteuer bei und nach der Bestellung eines starken vorläufigen Insolvenzverwalters UStG§ 17 InsO§ 21 InsO§ 55 BFH, Urt. v. 01.03.2016 – XI R 21/14 (FG Berlin-Brandenburg), ZIP 2016, 1355 = DB 2016, 1548 = DStR 2016, 1469 +BFHUrt.1.3.2016XI R 21/14ZIP 2016, 1355DB 2016, 1548DStR 2016, 1469FG Berlin-Brandenburg

Leitsätze des Gerichts:

1. Bestellt das Insolvenzgericht einen sog. starken vorläufigen Insolvenzverwalter, ist der Steuerbetrag für die steuerpflichtigen Leistungen, die der Unternehmer bis zur Verwalterbestellung erbracht hat, nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1 UStG wegen Uneinbringlichkeit zu berichtigen (erste Berichtigung).
2. Eine nachfolgende Vereinnahmung des Entgelts durch den sog. starken vorläufigen Insolvenzverwalter führt gem. § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 2 UStG zu einer zweiten Berichtigung des Steuerbetrags und begründet eine Masseverbindlichkeit i. S. v. § 55 Abs. 2 Satz 1 InsO.
Jens M. Schmittmann, Prof. Dr. iur., Rechtsanwalt und Steuerberater, FOM Hochschule, Essen

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