EWiR 2020, 305

Verlag Dr. Otto Schmidt KG, Köln Verlag Dr. Otto Schmidt KG, Köln 0177-9303 EWiR - Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht, Kurzkommentare EWiR 2020 WirtschaftsrechtVertrags- und HaftungsrechtBGB § 323 Abs. 5 Satz 2, § 326 Abs. 5, § 437 Nr. 2; StVZO § 19 Abs. 2, 5Zur Geringfügigkeit eines in der nicht genehmigten nachträglichen Veränderung an einem Kfz liegenden Sachmangels BGB§ 323 BGB§ 326 BGB§ 437 StVZO§ 19 BGH, Urt. v. 11.12.2019 – VIII ZR 361/18 (OLG Stuttgart), ZIP 2020, 419 = MDR 2020, 407 = NJW 2020, 1287 = WM 2020, 469 +BGHUrt.11.12.2019VIII ZR 361/18ZIP 2020, 419MDR 2020, 407NJW 2020, 1287WM 2020, 469OLG Stuttgart

Leitsätze des Gerichts:

1. … 2. Die Setzung einer Frist zur Nacherfüllung ist nach § 326 Abs. 5 BGB nur dann entbehrlich, wenn beide Varianten der Nacherfüllung unmöglich sind (im Anschluss an Senatsurt. v. 7. 6. 2006 – VIII ZR 209/05, BGHZ 168, 64 = ZIP 2006, 1586, Rz. 17; v. 10. 10. 2007 – VIII ZR 330/06, ZIP 2008, 121 = NJW 2008, 53, Rz. 23).
3. Ob ein in der Vornahme einer nicht genehmigten nachträglichen Veränderung an einem Fahrzeug liegender Sachmangel als geringfügig einzustufen und damit als unerhebliche Pflichtverletzung i. S. d. § 323 Abs. 5 Satz 2 BGB zu werten ist, kann angesichts der in § 19 Abs. 2, 5 StVZO angeordneten Rechtsfolgen nicht losgelöst von den Voraussetzungen des § 19 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 StVZO beurteilt werden.
Fabian Hentschel, Richter, Berlin

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