EWiR 2021, 21

Verlag Dr. Otto Schmidt KG, Köln Verlag Dr. Otto Schmidt KG, Köln 0177-9303 EWiR - Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht, Kurzkommentare EWiR 2021 WirtschaftsrechtVertrags- und HaftungsrechtBGB § 280 Abs. 1, § 634 Nr. 4, § 675; HGB § 252 Abs. 1 Nr. 2Zur Haftung des Steuerberaters wegen eines Insolvenzverschleppungsschadens nach Erstellung eines Jahresabschlusses zu Fortführungswerten BGB§ 280 BGB§ 634 BGB§ 675 HGB§ 252 OLG Koblenz, Hinweisbeschl. v. 12.05.2020 – 8 U 2071/19 (rechtskräftig; LG Koblenz)OLG KoblenzHinweisbeschl.12.5.20208 U 2071/19rechtskräftigLG Koblenz

Leitsätze des Verfassers:

1. Ein Jahresabschluss darf nach der in § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB normierten Fortführungsprämisse so lange unter Ansatz von Fortführungswerten erstellt werden, solange nicht feststeht, dass aufgrund konkreter tatsächlicher oder rechtlicher Umstände die Einstellung der gewerblichen Tätigkeit unvermeidbar oder beabsichtigt ist. Allein das Vorliegen einer bilanziellen Überschuldung reicht dabei als Indiz für eine gebotene Abkehr von Fortführungswerten nicht aus.
2. Dem mit der Erstellung des Jahresabschlusses beauftragten Steuerberater obliegt es nicht, sich über die ihm von der Geschäftsführung zur Verfügung gestellten Unterlagen hinaus, weitere Informationen durch eigene Nachforschungen zu verschaffen.
Magnus Wagner, Dr. iur., LL.M. oec., Rechtsanwalt, FA für Insolvenzrecht – AHW Insolvenzverwaltung, Köln

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