EWiR 2017, 697

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0177-9303 EWiR - Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht, Kurzkommentare EWiR 2017 WirtschaftsrechtInsolvenz- und SanierungsrechtInsO §§ 213, 35; InsVV § 1; EuInsVO a. F. Art. 4, 22; EGBGB Art. 43; ZPO § 287Zur Feststellung der Massezugehörigkeit eines Gegenstands für Festsetzung der Vergütung durch das Insolvenzgericht nach Verfahrenseinstellung InsO§ 213 InsO§ 35 InsVV§ 1 EuInsVO a.F.Art. 4 EuInsVO a.F.Art. 22 EGBGBArt. 43 ZPO§ 287 BGH, Beschl. v. 20.07.2017 – IX ZB 69/16 (LG Stuttgart), ZIP 2017, 1627 = MDR 2017, 1146 = NZI 2017, 770 = Rpfleger 2017, 650 = WM 2017, 1618 = ZInsO 2017, 1858BGHBeschl.20.7.2017IX ZB 69/16ZIP 2017, 1627MDR 2017, 1146NZI 2017, 770Rpfleger 2017, 650WM 2017, 1618ZInsO 2017, 1858LG Stuttgart

Leitsätze des Gerichts:

1. Wird das Insolvenzverfahren mit Zustimmung der Gläubiger eingestellt, kann das mit der Festsetzung der Vergütung befasste Gericht für den Schätzwert der Masse in entsprechender Anwendung des § 287 ZPO auf der Grundlage einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststellen, ob ein Gegenstand Bestandteil der Masse war.
2. Ein Insolvenzverfahren erfasst auch einen Miteigentumsanteil des Schuldners an einem im Ausland belegenen Grundstück. Ob der Schuldner Miteigentümer ist, richtet sich nach dem Recht des Staates, in dem sich das Grundstück befindet.
Christian Stoffler, Dipl.-Rechtspfleger (FH) – Gerloff Liebler Rechtsanwälte, München

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